Beim Hortensienbeet handelt es sich um ein Halbschattenbeet, d.h. das Beet ist nur ein paar Stunden der Sonne ausgesetzt, da es direkt hinter einem Zaun und unter Bäumen angelegt ist.
Die Hortensien, - Bauernhortensien, Schneeballhortensien, Tellerhortensien und Hortensie paniculata - , sind hier die Leitstauden.
Sie sind hauptsächlich weiß, sie leuchten regelrecht aus dem Schatten heraus, einige wenige sind rosa und rot.
Zur Auflockerung und Verlängerng der Blühphase wurden noch ein paar andere Stauden arrangiert:
Lilientraube- Liriope muscari als Randbepflanzung in lila
Storchschnabel- Geranium in rosa
Prachtspiere- Asilben in rot, rosa und weiß
Schaumblüte- Tiarella in weiß
Herbstanemonen - Hintergrund in rosa
Ist das Beet stellenweise etwas länger sonniger, kann man auch Phlox einsetzen.
Wichtig:
Die Bauern- und Tellerhortensien benötigen leicht saure kalkarme Moorbeeterde, d.h. ich habe die Erde vor der Pflanzung entsprechend ausgetauscht. Die Hortensie paniculata und die Schneeballhortensie sind nicht ganz so empfindlich, vertragen aber auch die Moorbeeterde .
Außerdem wässere ich, wenn möglich, hier gerne mit gesammeltem Regenwasser, das kalkärmer ist.
Die anderen Stauden, alle Halbschatten oder Vollschatten gewöhnt, kommen mit dieser Erdmischung bisher gut zurecht.
Das Beet habe ich mit Holzschnitzeln gemulcht, um den Wasserbedarf der durstigen Hortensien zu reduzieren. Eine Mulchschicht hat einen erhöhten Stickstoffbedarf zur Folge, der durch Dünger ausgeglichen werden muss.
Gedüngt wird mit Rinderdung als Grunddüngung, zur Ergänzung ein Rhododendrondünger. Kaffeesatz und Teeblätter vom schwarzen Tee werden auch gut angenommen.