Astern
Schon immer habe ich Astern im Garten kultiviert und wieder entfernt, weil sie so wüchsig sind und alles andere
überwuchert haben.
Erst in den letzten Jahren habe ich Standorte gefunden, wo sie in Ruhe wachsen und ihre Schönheit im Herbst entfalten
können.
Viele Sorten duften und werden von zahlreichen Bienen und Hummeln angeflogen.
Da es mehr als 180 Sorten gibt, darunter neben Stauden auch einjährige, gibt es eine große Palette an Farben,
Größen, Wuchsformen, Hybriden, in weiß, rosa und Blautönen, alle mit einem kleinen gelben Blütenkern.
Standort: Sonne, fördert reichen Blütenflor
Boden: frisch, manche vertragen es auch ein bisschen trockener
nährstoffreich
Pflege: im Herbst Rückschnitt bis zur Basis
Diese vier Sorten wachsen in meinem Garten
Aster dumosus
auch Kissenaster genannt, alle Sorten unter 50 cm Höhe
buschiger Wuchs
Raublatt-Aster, Aster novae-angiae
bis zu 150 cm je nach Alter und Standort
Blatt fühlt sich leicht behaart an
buschiger Wuchs , ohne Ausläufer
resistent gegen Mehltau
schließt die Blüte über Nacht
Glattblattaster, novi-belgii
bis zu 150 cm je nach Alter und Standort
meist violett
kurze Ausläufer bildend, buschiger Wuchs
anfällig für Mehltau
Die Blüte bleibt über Nacht offen
Alpenaster, aster alpinus
kleinwüchsige Sorte für Steingärten, Einfassungen und Gefäße
ca. 30 cm hoch
Da alle diese Sorten als kleine Pflanzen, oft ohne Kennzeichnung, verkauft werden, habe ich mich schon oft verkauft
und hinterher entwickelten sich ansehnliche Riesenbüsche statt Bodendeckern.
Höhere Pflanzen verkahlen von unten, eignen sich daher besser als Hintergrundbepflanzung .
Aufgrund der Wüchsigkeit Stauden alle 2-4 Jahre teilen.
Bei Mehltaubefall die Staude spritzen, Spritzbrühe 1 l Wasser: 1 Tüte Backpulver, oder ein biologisches Spritzmittel
aus dem Handel verwenden. Bei üppigem Befall schneide ich die Staude stärker zurück.
Bei neu gekauften Astern habe ich häufiger Mehltau erlebt - und behandelt -bei den nunmehr älteren Pflanzen erlebe
ich das selten.
Sie scheinen die richtige Feuchtigkeit zu bekommen, werden eher von unten gewässert und regelmäßig mit Dünger versorgt.