Der Gemüsegarten

So nach und nach zeigt sich, was alles im Gemüsebeet schlummert:  Stauden, ausgesämte einjährige Blumen vom Vorjahr, natürlich auch einige Unkräuter.

Durch Holzwege sind meine Beete strukturiert, das erleichtert mir den Fruchtwechsel, damit der Boden nicht anbaumüde wird.

Nur Beete der Kategorie 1 werden gedüngt - hier werden später die Starkzehrer wie Tomaten, Gurken und Sellerie untergebracht. Auf Beete der Kategorie 2 werden die mittelstark zehrenden Gemüse angebaut: Salat, Zwiebeln, Porree, Möhren. In Beete der Kategorie 3 werden Zuckerschoten, Erbsen, Bohnen und Radies gesät, also schwach zehrende. Im folgenden Jahr wechseln alle Kategorien und damit auch Bepflanzungen.

Nicht zu vergessen: auch hier gibt es gute und schlechte Nachbarschaften, auch das sollte berücksichtigt werden.

Der Rand meiner Beete ist für blühfreudigen Stauden  und Kräuter reserviert: z. B. Lupinen, Kobaldblumen, Mädchenauge, Thymian,Schnittlauch,

Mauretanische Malve, Steinkraut, Phlox. Und unübersehbar: Päonien und Rittersporn. Sie dienen teils als Windschutz und locken Insekten an.

 

Inzwischen haben Hochbeete in meinem Garten Einzug gehalten. Sie lassen sich einfacher- ohne lästiges Bücken- bewirtschaften.

Da ich meinen garteneigene Erde und Kompost verwende, habe ich selbstverständlich Unkraut und Schnecken auch hier, aber deutlich weniger.

Hochbeete haben einen höheren Bedarf an Wasser und werden im Sommer fast täglich gewässert.

Ausgediente Wassertonnen eignen sich auch hervorragend als Hochbeete. Insbesondere wuchernde Sorten sind hier gut untergebracht, z.B. Pfefferminze. Ich habe dieses Jahr aber auch meinen Hokkaido-Kürbis, eine Zucchini, eine Gurke, Wilden Fenchel, eine Wildtomate, Baumspinat und Salat hineingepflanzt.

 

Den Wasserbedarf kann man auch hier durch Beschattung reduzieren: Bepflanzung mit mediterranen Kräutern oder Lavendel ist hier geeignet.

Im Sommer decke ich zum Teil auch mit größeren Blättern die sichtbare Erde ab, z.B. Rhabarberblättern, Zucchiniblättern.

 

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